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1. Woche: Organisationsaufstellungen
Die Organisationsaufstellung wurde in den 90 er Jahren von der
Familienaufstellung abgeleitet und ist mittlerweile ein
wissenschaftlich nachgewiesenes, wirksames Instrument in der
Organisations- und Personalentwicklung von Unternehmen (siehe u.a.
Universität St. Gallen, 2005). Dabei ist es wichtig Chancen und Grenzen
des Ansatzes zu kennen, um ihn mit anderen Methoden effizient zu
verbinden um ihn für Menschen, Teams und Organisationen nutzenbringend
einzusetzen.
- Veränderungen in der Unternehmensführung im 21. Jahrhundert –
Warum die Organisationsaufstellung zunehmend an Bedeutung gewinnt...
- Dynamiken/Ordnungen in Business-Systemen – Parallelen und Unterschiede zu Familiensystemen
- Methodischer Ablauf der Organisationsaufstellung: Einführungsinterview, Ist-Analyse, Nacharbeit etc.
- Auftragsklärung: Vorsicht vor „vergifteten Aufträgen“!
-
Businesskontexte für systemische Aufstellungen: Personalentwicklung,
Organisationsentwicklung, Coaching, Marketing, Unternehmensnachfolge,
Transformationsprozesse etc.
- Kontextbedingte Auftragsklärung,
z.B. der Übergang von einer Organisations- zu einer Familienaufstellung
unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen.
- Effiziente und achtsame Nacharbeit bei persönlichen Entwicklungsprozessen: Mit der One-Brain-Methode der Kinesiologie
-
Systemaufstellungen der Inneren Form© mit Grundelementen wie z.B. die
Persönlichen Dimensionen Mut und Herz und die Verhaltensdimensionen
Einlassen und Loslassen
2. Woche: Systemische Strukturaufstellungen
Während dieses Seminars lernen Sie verschiedene Formen der
Strukturaufstellungen in Anwendung auf Themen des Coachings, Mediation,
Supervision und der Organisationsberatung kennen.
Das von Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd entwickelte Verfahren
der systemischen Strukturaufstellung ermöglicht die Simulation und
Modifikation von Beziehungsmustern in Systemen verschiedenster Art,
u.a. in Familien, bei psychosomatischen Zusammenhängen und in
Organisationen.
Es handelt sich um ein Verfahren, bei dem Gruppen von Personen die Struktur und Veränderungsdynamik eines Systems
modellieren und modifizieren. Aufbauend auf der erstaunlichen Fähigkeit
der repräsentativen Wahrnehmung kann diese Methode eingesetzt werden in
Therapie, Beratung und Coaching, Mediation und Supervision sowie zur
Förderung kreativer Prozesse u.a.
Die
systemischen Strukturaufstellungen verfügen über einen klaren
syntaktisch-grammatischen, theoretischen Hintergrund mit Bezügen zur
Therapie, lösungsfokussierter Arbeit, Satirscher Skulpturarbeit sowie
den Systemaufstellungen.
In den Kursen werden die
Inhalte durch den Wechsel von Demonstrationen, Gruppenübungen und
theoretischen Erläuterungen besonders lebendig vermittelt.
Inhalte:
- Einführung in die Grundlagen der Methodik und Praxis der Systemischen Strukturaufstellungen
- Theorie und praktische Anwendung folgender Aufstellungstypen:
- Konflikt – Aufstellung
- Tetralemma-Aufstellung
- Aufstellung des ausgeblendeten Themas
- Lösungsaufstellung
- Problemaufstellung
- Teamstruktur – Aufstellung
3. Woche: Systemische Familienaufstellungen
In dieser Fortbildung lernen Sie die verschiedenen Formen der
Aufstellung in Anwendung auf persönliche und familiäre Themen kennen.
In systemischen Aufstellungen werden seelische und geistige
Beziehungsmuster, seien es Familienstrukturen oder andere Muster, durch
Stellvertreter im äußeren Raum dargestellt. Dadurch wird dem Klienten
eine neue Schau und auf das innere Gefüge ermöglicht, der sich ein
heilsamer Veränderungsprozess anschließt.
Diese
Veränderung erfolgt anhand der Wahrnehmung der Stellvertreter. Unter
Anleitung der AufstellungsleiterIn, überprüft an den Reaktionen der
anderen RepräsentantInnen, nehmen sie neue räumliche Positionen ein
(Strukturarbeit) und treten miteinander in einen respektvollen,
klärenden Austausch (Prozessarbeit).
Oft geht es
hierbei um Themen wie anzuerkennen, was ist, Wertschätzung,
Einbeziehung des Vergessenen oder Rückgabe von Übernommenem. Das Ziel
der Aufstellungsarbeit ist es, Verstrickungen zu lösen, Vermengtes zu
trennen und ausgeschlossene Teile eines Systems wieder einzubeziehen, um so dem Klienten eine Integration auf höherem Niveau zu ermöglichen.
Die Systemischen Familienaufstellungen wurden von Bert Hellinger
entwickelt, der die darin wirksamen "Ordnungen der Liebe"
herausarbeitete. Gunthard Weber und andere übertrugen diese Prinzipien
auf Organisationen und andere Anwendungsgebiete.
Inhalte:
- Systemische Zusammenhänge und Wirkungsweisen in Familien über Generationen hinweg
- Prinzipien von Bindung, Ausgleich, Rangfolge
- Einen guten Rahmen für das Familien-Stellen in einer Gruppe schaffen
- Ritualarbeit und Prozessarbeit als tragende Elemente der Veränderung
- Aufstellen von persönlichen Themen
- Lebensweg
- Persönliche Beziehungen
- Gesundheit u.a.
- Symbolischer Sprachgebrauch in Aufstellungen
- Meta-Aufstellungen als schützender Rahmen für tief greifende Themen
- Aufstellungen in der Einzelarbeit
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