1. Woche: Hypnotherapie und Mentaltraining
Hypnotherapeutische Techniken zur Nutzung und Aktivierung von Fähigkeiten, Potentialen und Ressourcen
Das Seminar liefert die Grundlagen der Hypnotherapie und zeigt die
Vielfalt der hypnotherapeutischen Techniken und Ansätze. Die Teilnehmer
lernen bei ihren Klienten Ressourcen und Fähigkeiten zu aktivieren und
ihnen zu helfen, ihr Potential zu entwickeln. Es lehrt zudem die
Grundlagen des Mental-Trainings.
Inhalte:
- Das Ankoppeln an das Weltbild und die Befindlichkeit des Klienten
- Die Nutzung der Besonderheiten und Eigenarten des Klienten zur Lösungsfindung und Persönlichkeitsentwicklung
- Von Problemtrancen und Lösungstrancen
- Die Verwendung von Gedächtnisankern und Post-Hypnotischen-Suggestionen
- Ressourcenarbeit für Psychotherapie, Beratung und Coaching
- Nutzung von Trance-Phänomenen und ideodynamischen Prozessen im Sport- und Leistungsbereich
Die Grundlagen des Mental-Trainings werden vermittelt. Es wird
demonstriert, wie man Spitzensportler und andere Performer effektiv
coachen kann.
Trainer: Dipl.-Psych. Ortwin Meiss
2. Woche: Hypnotherpie und Traumatherapie
Einführung in das Psychologische Trauma
Wie
das Thema Trauma zu verstehen ist und wie man mit Menschen, die eine
posttraumatische Belastungsstörung entwickelt haben, umgeht.
Diese Ausbildung wurde mit Hilfe der neuesten und modernsten Techniken
entwickelt, um Fachleuten Kenntnisse zu vermitteln, die sie befähigen
effektiv mit Klienten umzugehen, die Traumaerfahrungen und
post-traumatischem Stress ausgesetzt sind.
Die
wichtigsten Fortschritte in der Psychologie werden im Bereich der
psychologischen Traumata erzielt. Die Behandlung von Traumata erfordert
einen ganzheitlichen Ansatz, der die ganze Person einbezieht und die
Einheit von Körper, Geist, Emotionen und Seele berücksichtigt.
Die grundlegenden Fähigkeiten - wie die Verarbeitung von Informationen
und die Kontrolle von Emotionen - sind bei Traumapatienten zutiefst
erschüttert. Daher müssen diese Patienten darin unterstützt werden in
der Gegenwart bzw. im Hier und Jetzt zu bleiben.
Während der Ausbildung erhält der Schüler ein tiefes Verständnis für
die Veränderungen auf der neurobiologischen Ebene und deren
Auswirkungen auf das Erinnerungsvermögen, das Selbstbild und die
Bindungsfähigkeit auf zwischenmenschlicher Ebene, die bei
Traumapatienten auftreten.
Dieses Programm
fördert die notwendigen Fähigkeiten, um sich zu stabilisieren und
Gefühle zu kontrollieren (einschließlich der eigenen). Ebenso wird die
nötige Beobachtungsgabe geschult, um die Patienten darin zu
unterstützen ihre Erinnerungen zuzulassen ohne das Trauma noch einmal
zu erleben. Während dieses Prozesses werden unproduktive Ebenen der
Dissoziation und der Scham - Teil der traumatisierten Erfahrung -
bearbeitet.
Inhalte:
- Lernen Symptome zu identifizieren, die aus Traumata
resultieren und erkennen wenn sie zu einer Posttraumatischen
Belastungsstörung (PTBS) geworden sind.
- Den Unterschied zwischen extremer, einfacher und komplexer PTBS erkennen.
- Lernen, wie man effektiv mit Klienten, die an einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden, kommuniziert.
- Lernen mit einem Klienten zu arbeiten ohne ihn oder sich selbst weiter zu belasten oder weiter zu traumatisieren.
-
Erfahren welche Auswirkungen Traumata auf das Leben und die menschliche
Entwicklung haben und wie die daraus resultierenden Schwierigkeiten in
Bezug auf Anhänglichkeit, Affekt und Bindungsfähigkeit entstehen.
- Entwicklung von Maßnahmen zur Wiederherstellung von Bindungs- Affekt- und Liebesfähigkeit.
-
Erfahren wie das Trauma dissoziierte Zustände schafft. Erfahren wie
sich die Person von sich selbst, dem eigenen Körper und von
zwischenmenschlichen Beziehungen abspaltet.
- Übungen erlernen, welche die Intimität mit dem Ich, dem Körper und den zwischenmenschlichen Beziehungen wieder herstellen.
- Lernen die Stärken und Ressourcen der Klienten wiederherzustellen und zu erweitern.
-
Den Klienten die Perspektive vom Opfer zum Überlebenden umschalten
lassen. Und dann weiter zur Perspektive einer Person, die wieder
erblüht wechseln. Unter Verwendung von Techniken der
neurobiologischen-Traumaauflösung wird der Klient auf vielerlei Ebenen
beobachtet und so können die emotionalen Auswirkungen und die
Disfunktionen im zwischenmenschlichen Verhalten ermittelt werden.
Maßnahmen zur Wiederherstellung der neurobiologischen Systeme können
das Trauma dabei lösen.
- Lernen dem Patienten dabei zu helfen
die Welt nicht mehr zu vermeiden und ihn so wieder zu einem
vollständigen Leben zu führen.
- Vermittlung von Techniken im
Umgang mit seelischen Wunden, so dass die Person ihren Sinn für
Integrität und Ganzheit wieder erlangen kann
* Kritische und traumatische Ereignisse können auch "einfacher" Natur sein - wie zum Beispiel:
- Der Verlust eines geliebten Tieres
- Einfache Demütigungen, häufig in der Kindheit
-
Vorgezogener Reifungsprozess, wenn ein Kind schon gedanklich und im
Handeln erwachsenen sein muss, ohne das dies seinem Alter entspricht.
- Naturkatastrophen
- Autounfälle
- Chirurgische Eingriffe
- Chronische Krankheiten
- Körperlicher bzw. sexueller Missbrauch
- Terroristische Anschläge oder Entführungen, etc. ...
Solche Ereignisse können sowohl ein Trauma mit einem kleinen "t" als
auch ein Trauma mit großen "T", je nach Schwere der Situation und der
Auswirkungen auf den Einzelnen, darstellen.
Ausgehend von der Psychoanalyse hat Dr. Stephen Paul Adler einen Ansatz
entwickelt, der auf mehr als 40 Jahren klinischer Erfahrung und
Therapieformen wie: Gestalttherapie, Bindungstheorie, Essentielle
Energie, therapeutische Energien (Reiki, Jin Shin Tara), NLP, Thought
Field Therapy, Fokus, Brain Gym und kreative Therapien (Kunst, Tanz-und Musiktherapie) basiert.
Die neurobiologische Traumaauflösung (RNT) vereint die Arbeit von
Wilhelm Reich, Milton Erickson, Alexander Lowen, Fritz Perls, Eugene T.
Gendlin, Paul Dennison, Virginia Satir, Edna Foa, Francine Shapiro,
Aphrodite Matsakis Besser van der Kolk, Pat Ogden, Ken Wilber, Bandler,
Grinder und vielen anderen.
Trainer: Dr.Stephen Paul Adler (USA)
3. Woche: Generative Trance
"Generative Trance: werde Dein eigener Milton Erickson"
In diesem wichtigen Seminar stellt Dr. Gilligan die dritte Generation der generativen Veränderungsarbeit vor.
Der erste Ansatz war autoritär, das Bewusstsein sollte vollkommen ausgeschaltet und das Unbewusste neu programmiert werden.
In der zweiten Entwicklungsphase wurde zwar die unbewusste Kreativität,
nicht aber das bewusste Denken des Klienten respektiert.
Erst die vorliegende dritte Generation der Veränderungsarbeit betont
die besondere und komplementär angelegte Intelligenz beider, des
Bewussten und des kreativen Unbewussten, und untersucht, wie beide in
eine vertiefte Form der Trance-Arbeit integriert werden können, die es
„dem Ich erlaubt, das Ich zu übersteigen".
Im Wesentlichen soll jeder lernen, "sein eigener Milton Erickson zu
werden", indem er eine geschulte und wirksame Beziehung zu seinem
Unbewussten herstellt.
Als allgemeiner theoretischer Rahmen für die praktische Umsetzung wurde
ein Vier-Stufen-Modell der generativen Trance entwickelt:
- Vorbereitung
- Wechsel zu einer höheren Bewusstseinsstufe
- Veränderung
- Integration der Veränderung in das wirkliche Leben
Wir werden untersuchen, wie dieses Modell dazu dienen kann, einen
besonderen Bewusstseinszustand herzustellen, mit dem Probleme und
Symptome behoben werden können und Veränderungs- und Heilungsprozesse
stattfinden können. Jeden Teilnehmer erwarten tiefe und vielfältige
generative Trance-Erfahrungen, sowohl als Coach als auch als Klient.
Trainer: Dr. Stephen Gilligan
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